Sieg nach starkem Schlussspurt
Wieder mal starke Nerven benötigten Spieler, Trainer und Zuschauer, ehe sie über einen erst in den Schlussminuten sichergestellten 23:19-Sieg jubeln durften.
Nicht zum ersten Mal in dieser Runde mussten wir die Erfahrung machen, dass auch die Gegner aus der unteren Tabellenhälfte in der Lage sind, uns das Leben schwer zu machen. So erwiesen sich auch die Jungs aus Baden-Baden als ganz harter Brocken. Fast die komplette erste Halbzeit verlief bei wechselnder Führung bis zum 9:9 nach 18 Minuten völlig ausgeglichen, ehe Toni und Justus uns mit ihren Treffern doch noch eine Drei-Tore-Pausenführung bescherten.
Die Halbzeitbesprechung schien auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein, denn nach Wiederbeginn nahmen die SVL-Jungs das Heft fester in die Hand, bauten den Vorsprung bis zur 28. Minute auf 17:12 aus und schienen nun doch deutlich auf der Siegerstraße zu sein. Doch weit gefehlt – keine 5 Minuten später, nach einem kurzen, aber heftigen Totaleinbruch und sechs Gegentreffern, lagen wir plötzlich mit 17:18 zurück. Die zweite Saisonniederlage drohte. Aber nun zeigte sich wieder mal, wie schon einige Male in dieser Runde, die tolle Moral und der beeindruckende Siegeswille des Teams. Man sah den Jungs nun förmlich an, dass sie das Ding gemeinsam drehen wollten. Noch knapp sechs Minuten waren zu spielen. Und siehe da, nach Mats‘ und Samuels Treffern zum 19:18 glichen die Gäste zwar noch mal aus, doch erneut Mats und Joni mit jeweils zwei Toren zum 23:19-Endstand machten dann alles klar.
Für die Jungs eine wertvolle Erfahrung, dass sie wieder mal bewiesen haben, dass man gerade Spiele, in denen nicht alles glatt läuft, durch Willen, Einsatz, Teamgeist für sich entscheiden kann. Dafür gab es ein dickes Lob ihres Trainers und viel Applaus von der Tribüne.
Ein Dank geht an unseren Nachwuchs-Schiri Nuno Gärtner für seine gute Leitung des Spiels.
Lukas Wangner (Tor), Toni Lisson (4), Jonathan Schoch (4), Justus Schiller (4), Mats Stengel (4), Rafael Rath (2), Matteo Schäfer (2), Fabian Wildemann (1), Jakob Junginger (1), Paul Becker, Samuel Becker (1), Tim Gabler, Robin Reschke